3 Verhaltensweisen, die dein Glück aufhalten (und Tipps, um diese Blockade zu lösen)

Zuletzt aktualisiert am June 4, 2024 by Friedrich Müller

Unser Verhalten und unsere Gewohnheiten haben einen großen Einfluss auf unser Glück und unser Wohlbefinden. Einige Verhaltensweisen können uns tatsächlich daran hindern, glücklich zu sein und das Beste aus unserem Leben zu machen.

In diesem Artikel werde ich 3 dieser Verhaltensweisen beschreiben und Ihnen Tipps und Strategien an die Hand geben, wie Sie diese Verhaltensmuster überwinden und Ihr Glück wieder in Schwung bringen können. Wenn wir lernen, diese Blockaden zu durchbrechen, können wir unser volles Potenzial ausschöpfen und erfülltere, sinnvollere und glücklichere Leben führen.

Fokus auf das Negative

Three Steps for a Happier Life | USU
Eine der häufigsten Verhaltensweisen, die unser Glück aufhalten, ist der Fokus auf Negatives. Viele von uns neigen dazu, sich stärker auf Probleme, Sorgen und Misserfolge zu konzentrieren als auf die positiven Dinge im Leben.

Wenn wir immer nur das Schlechte sehen, fühlt sich das Leben schnell wie ein endloser Kampf an, was unser Wohlbefinden und unsere Lebensfreude untergräbt. Statt immer nur das Negative zu betonen, ist es wichtig, auch die vielen kleinen Dinge im Leben wertzuschätzen, die gut laufen. Versuchen Sie, Ihre Gedanken bewusst in eine positivere Richtung zu lenken, indem Sie täglich drei Dinge notieren, für die Sie dankbar sind.

Denken Sie auch daran, positiv in die Zukunft zu blicken und sich auf Möglichkeiten statt Probleme zu konzentrieren. Wenn Sie merken, dass Sie in eine Negativspirale geraten, zwingen Sie sich, das Thema zu wechseln und über etwas Erfreuliches nachzudenken. Mit zunehmender Übung werden Sie feststellen, dass Sie selbst in schwierigen Zeiten hoffnungsvoller bleiben können.

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Sich selbst unter Druck setzen

Practice | Live Happy
Eine weitere Verhaltensweise, die unser Glück behindern kann, ist es, sich selbst zu hohen oder unrealistischen Standards zu verpflichten. Viele Menschen neigen dazu, ständig neue Ziele, Projekte oder Verpflichtungen anzuhäufen, um immer mehr zu erreichen und zu leisten.

Sie setzen sich unter Druck und fordern sehr viel von sich selbst. Dadurch entsteht zwar häufig viel Erfolgsdruck und ein Gefühl der Unzufriedenheit, aber selten echtes, tiefes Glück. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir alle nur Menschen sind – mit Stärken aber auch Schwächen. Anstatt ständig das Maximum von sich zu fordern, ist es besser, auch sich selbst und seine Grenzen anzuerkennen.

Machen Sie kleine Pausen, wenn Sie erschöpft sind. Seien Sie weniger hart zu sich selbst, wenn einmal etwas schiefgeht. Lernen Sie, Ihre Erfolge zu genießen und sich für Ihre Fortschritte zu belohnen – anstatt sich immer gleich neue Ziele zu setzen. So können Sie sich selbst und Ihr Glück entlasten.

Sich mit anderen vergleichen

People who are unhappy in life but hide it well display these 9 subtle  behaviors - The Expert Editor
Der ständige Vergleich mit anderen ist eine Falle, in die viele Menschen tappen – besonders in der heutigen Zeit der sozialen Medien. Wir neigen dazu, uns ständig mit den vermeintlichen Erfolgen und Errungenschaften unserer Freunde oder Prominenten im Internet zu vergleichen.

Dabei sehen wir jedoch nur die auf Hochglanz polierte Fassade, nicht die tatsächlichen Höhen und Tiefen im Leben der anderen. Der ständige Vergleich mit scheinbar “perfekten” Lebensläufen sorgt für viel Frustration und das Gefühl, selbst zu wenig zu erreichen. Das ist allerdings eine verzerrte Sichtweise.

Jeder Mensch hat seine eigenen Stärken und Schwächen, und niemand außer uns kennt unseren eigentlichen Lebensweg. Anstatt sich ständig mit anderen zu messen, lerne ich mich selbst anzunehmen – so wie ich bin. Genieße deine eigenen Erfolge und konzentriere dich auf die Dinge, die dir persönlich wichtig sind. So wirst du ein erfüllteres und glücklicheres Leben führen.

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Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere Gewohnheiten, unser Denken und Handeln großen Einfluss auf unser psychisches Gleichgewicht und unser Glück haben. Wer lernen möchte, glücklicher zu leben, sollte einen bewussten Blick auf die eigenen Verhaltensmuster werfen und überlegen, was womöglich Energie raubt oder Blockaden aufrechterhält.

Mit etwas Übung und Geduld ist es möglich, destruktive Gewohnheiten durch konstruktivere zu ersetzen. Anstatt sich selbst unter Druck zu setzen oder andere zu beneiden, ist es sinnvoller, die eigenen Stärken zu sehen und für das innerlich Wichtige Zeit einzuplanen.

Wenn wir lerne, Ballast abzuwerfen und uns selbst mit mehr Mitgefühl, Verständnis und Achtsamkeit zu begegnen, werden wir feststellen, dass Glück vor allem von innen kommt – und viel weniger von außen abhängt, als wir oft denken.