8 Wege, wie du aufhörst, dich selbst emotional zu misshandeln

Zuletzt aktualisiert am June 6, 2024 by Friedrich Müller

Jeder Mensch hat manchmal Selbstzweifel oder macht Fehler. Aber wenn wir anfangen, uns selbst immer wieder runterzumachen, kann das unsere mentale Gesundheit beeinträchtigen. Es ist wichtig, dass wir nett zu uns selbst sind. Hier sind 8 Wege, wie du aufhörst, dich selbst emotional zu misshandeln und anfängst, dich selbst mit mehr Mitgefühl zu behandeln.

1. Sei achtsam mit deiner inneren Kritik

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Oft sind wir unser schärfster Kritiker. Wir neigen dazu, unsere Fehler stärker wahrzunehmen als unsere Stärken. Versuche bewusst, deine selbstkritischen Gedanken wahrzunehmen. Fragen Sie sich, ob diese Gedanken fair und gütig sind. Wenn nicht, such dir alternative, freundlichere Gedanken. Anstatt “Ich bin so dumm” könntest du denken “Ich lerne ständig dazu”.

Auch deine Körpersprache sagt viel über dein Selbstwertgefühl aus. Haltung und Tonfall deiner inneren Stimme können dich runterziehen. Übe daher, deine Selbstkritik in einem mitfühlenden Ton vorzubringen, als würdest du zu einem guten Freund sprechen. So kannst du lernen, dich selbst mit mehr Gnade zu behandeln.

2. Akzeptiere deine Gefühle

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Anstatt negative Gefühle wie Ärger oder Traurigkeit zu verdrängen, versuche sie anzunehmen. Sag dir, dass solche Gefühle menschlich sind und Teil des Lebens. Du musst sie nicht mögen, aber akzeptieren. So kannst du vermeiden, dich selbst für deine Gefühle zu verurteilen.

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Wenn du wütend bist, erlaube dir, wütend zu sein, ohne dich dafür zu hassen. Fühle deine Traurigkeit, anstatt sie mit Schuld oder Scham zu überdecken. Mit der Zeit wirst du lernen, deine Gefühle besser zu regulieren. Aber du musst anfangen, sie in deinem Inneren willkommen zu heißen.

3. Sei freundlich zu deinen Schwächen

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Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Anstatt dich für deine Schwächen zu verurteilen, sieh sie als Teil des Menschseins. Schwächen machen uns menschlich. Akzeptiere, dass du nicht perfekt sein musst. Konzentriere dich darauf, was du gut kannst und liebst.

Wenn du einen Fehler machst, denke daran, dass du dazulernt. Fehler sind keine Katastrophen, sondern Gelegenheiten zum Wachsen. Statt dich selbst die ganze Zeit runterzumachen, konzentriere dich auf das Positive – was du aus Fehlern lernen und wie du dich verbessern kannst. So wirst du lernen, Mitgefühl für dich selbst zu empfinden.

4. Sei gut zu dir, wenn es dir schlecht geht

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Wenn du krank, müde oder gestresst bist, sei besonders nett zu dir selbst. In schwierigen Zeiten neigen wir dazu, besonders hart mit uns zu sein. Aber genau dann brauchst du Fürsorge und Selbstmitgefühl.

Erlaube dir Ruhe, wenn du sie brauchst. Tu Dinge, die du genießen kannst, um dich aufzuheitern. Sprich mit Freunden, die dir Trost spenden. Und denke daran, dass schwierige Phasen vorübergehen – bald wirst du dich wieder besser fühlen. Mit Mitgefühl kannst du Krisenzeiten leichter durchstehen.

5. Setze kleine, erreichbare Ziele

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Zu hohe oder unrealistische Erwartungen können dich frustrieren und dein Selbstwertgefühl mindern. Stattdessen ist es besser, kleine, konkrete Ziele zu setzen, die du mit Leichtigkeit erreichen kannst. Zum Beispiel, jeden Tag 10 Minuten spazieren zu gehen oder ein neues Rezept auszuprobieren.

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Wenn du ein Ziel erreichst, gönn dir Freude darüber, anstatt sofort das nächste, größere zu fordern. Baby Steps führen langfristig weiter als permanenter Druck. Mit kleinen Erfolgserlebnissen wirst du lernen, stolz auf dich selbst zu sein.

6. Sei freundlich zu deinem Körper

GoodTherapy | Self-Forgiveness – Why Is It So Hard?

Unser Körper trägt uns durchs Leben – umso mehr Wertschätzung er verdient. Doch viele von uns sind hart zu ihrem Aussehen und ihren körperlichen Fähigkeiten. Höre auf, deinen Körper zu verurteilen oder mit anderen zu vergleichen.

Jeder Körper ist einzigartig und wundervoll. Fokussiere dich darauf, was dein Körper für dich tun kann – laufen, tanzen, umarmen – anstatt vermeintliche “Makel” zu sehen. Dein Selbstwert hängt nicht von deinem Gewicht oder deiner Fitness ab. Liebe dich so, wie du bist.

7. Sei großzügig, wenn du Fehler machst

How to forgive yourself: 5 ways to boost self-compassion — Calm Blog

Es ist menschlich, Fehler zu machen. Anstatt dich für einen Fehler ewig selbst zu geißeln, sei gnädig mit dir. Fragen dich, was du lernen kannst, und lass den Fehler dann hinter dir. Mit der Zeit wirst du sehen, dass kleinere Fehler kein Weltuntergang sind.

Du verdienst es, Freunde bei kleinen Patzern zu haben. Also sei auch für dich selbst ein Freund – sage dir, dass alles in Ordnung ist, und konzentriere dich auf das Positive. So wirst du lernen, mit Gelassenheit auf dich selbst zu blicken.

8. Sei stolz auf deine Fortschritte

Be Proud Of Your Progress, Even If No One Else Sees It | by James E.  McGinley, PhD | Medium

Jeden Tag übst du Mitgefühl für dich selbst. Das ist kein einfacher Prozess, sondern ein lebenslanger Lernweg. Sieh dich daher nicht als “fertig”, sondern als jemanden, der jeden Tag besser wird.

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Notiere dir deine Fortschritte – wie du heute achtsamer mit dir selbst warst oder mehr Freude an kleinen Erfolgen fandest. So wirst du die positiven Veränderungen in dir selbst erkennen. Statt nur die verbleibenden Herausforderungen zu sehen, sei stolz darauf, wie weit du schon gekommen bist.

Mit der Zeit wirst du ein immer fürsorglicherer Begleiter für dich selbst sein. Du verdienst es, dich so zu akzeptieren und zu lieben, wie du bist. Das ist der wichtigste Schritt zum inneren Frieden.

Fazit

Mitgefühl für sich selbst zu entwickeln ist ein Prozess, der Zeit braucht. Aber jeder Schritt in Richtung selbst mitfühlender Sprache und handle ist wichtig. Versuche jeden Tag, netter zu dir zu sein – und sieh dich als wachsenden, lernenden Menschen. So wirst du lernen, dich selbst so anzunehmen, wie du bist. Das ist der Schlüssel zu mehr innerem Frieden und Selbstakzeptanz.