10 Zeichen, dass du süchtig nach toxischen Beziehungen bist

Zuletzt aktualisiert am May 21, 2024 by Friedrich Müller

10 Zeichen, dass du süchtig nach toxischen Beziehungen bist

In einer toxischen Beziehung fühlt man sich häufig nicht wohl, doch trotzdem fällt es einem schwer, diese Beziehung zu beenden. Es gibt einige typische Verhaltensmuster und Denkweisen, die darauf hindeuten können, dass man süchtig nach solchen Beziehungen geworden ist.

Du kehrst immer wieder zur gleichen Person zurück

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Obwohl die Beziehung von Anfang an problematisch war und es immer wieder zu Streit und Konflikten kam, kehrt man immer wieder zu derselben Person zurück. Man hofft, dass sich diesmal alles zum Guten wendet und die Probleme gelöst werden. Doch in den meisten Fällen ändert sich nichts und die Dynamik bleibt die gleiche toxische.

Du akzeptierst schlechtes Verhalten

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In einer toxischen Beziehung kommt es häufig zu Kontrolle, Erniedrigung, Belästigung oder sogar körperlicher Gewalt. Dennoch akzeptiert man dieses Verhalten oder findet immer Ausreden dafür. So wird das Verhalten des Partners nie in Frage gestellt und nie klare Grenzen gesetzt.

Du isolierst dich von Familie und Freunden

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Toxische Partner versuchen oft, einen vom restlichen sozialen Umfeld zu isolieren. Anfangs scheint dies vielleicht noch harmlos, doch mit der Zeit zieht man sich tatsächlich immer mehr zurück und hat kaum noch Kontakt zu alten Freunden oder zur Familie. So steigt auch die emotionale Abhängigkeit von der toxischen Beziehung.

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Du bist emotional abhängig

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In einer toxischen Beziehung geht es häufig weniger um gegenseitige Zuneigung, sondern eher um Machtkämpfe und Kontrolle. Dennoch fühlt man sich emotional stark abhängig vom Partner, obwohl die Beziehung einen eher runterzieht als positiv beeinflusst. Dies kann ein Zeichen für psychologische oder emotionale Sucht sein.

Du vernachlässigst dich selbst

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Um die Bedürfnisse und Launen des Partners auszugleichen, rücken die eigenen Bedürfnisse immer mehr in den Hintergrund. Hobbies werden aufgegeben, man isst ungesünder, schläft schlechter oder vernachlässigt die körperliche Hygiene. Die gesamte Lebenswelt dreht sich nur noch um die Beziehung und den Partner.

Du rastest häufiger aus

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Der ständige Druck und Streit in einer toxischen Beziehung lassen einen mit der Zeit gereizter und Reizschwellen niedriger werden. Aus kleineren Anlässen heraus reagiert man emotional über oder kommt sogar in Stresssituationen schneller in Rage. Dies kann ein Warnsignal für eine Überlastung durch die Beziehung sein.

Du zweifelst an dir selbst

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Durch ständige Kritik, Kontrolle oder auch emotionale Manipulation des Partners, fängt man mit der Zeit an, selbst an sich und den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln. Man hat das Gefühl, nicht gut genug zu sein und verliert das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Dies ist ein Kennzeichen von psychischer Abhängigkeit.

Du findest immer Ausreden

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Wenn Freunde oder Familie einen davor warnen, die toxische Beziehung zu beenden, werden ihre Bedenken kleingeredet oder mit Ausreden vom Tisch gewischt. Man selbst sieht die Probleme in der Beziehung nicht ein oder findet immer Erklärungen für das Verhalten des Partners.

Du bist überbehütend

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Indem man dem Partner ständig seine Bedürfnisse unterordnet und auf seine Launen Rücksicht nimmt, entwickelt man häufig ein überbehütendes und codependentes Verhalten. Die eigenen Grenzen verschwimmen und man ist bereit, emotionale wie auch finanzielle Abhängigkeit einzugehen.

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Fazit

Wenn mehrere dieser Punkte auf die eigene Beziehung zutreffen, ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur so kann die emotionale Abhängigkeit überwunden und der Teufelskreis der toxischen Beziehung durchbrochen werden. Mit der Zeit lernt man auch, seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen wieder wahrzunehmen.

In einer gesunden Beziehung fühlt man sich wertgeschätzt, akzeptiert und gehört. Man wächst aneinander, kommuniziert auf Augenhöhe und vertraut aufeinander. Eine solche Beziehung ist es wert, dafür zu kämpfen und can bestenfalls dabei unterstützen, toxische Verhaltensmuster aufzugeben.