Warum es besser ist, single zu bleiben, als in einer toxischen Beziehung zu sein

Zuletzt aktualisiert am May 21, 2024 by Friedrich Müller

Einleitung

In einer Beziehung zu sein, klingt für viele Menschen nach Sicherheit, Zuneigung und Geborgenheit. Allerdings gibt es auch Beziehungen, die toxisch sind und einem mehr schaden als guttun. In solchen Fällen ist es besser single zu bleiben und sich auf sich selbst zu konzentrieren. In diesem Artikel werden einige Gründe dafür diskutiert, warum es manchmal die bessere Option ist, vorerst ohne Partner zu bleiben anstatt in einer giftigen Partnerschaft gefangen zu sein.

Mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit

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Wenn man single ist, muss man sich nicht nach den Bedürfnissen und Launen einer anderen Person richten. Man hat die volle Kontrolle über sein eigenes Leben und seine Entscheidungen. Toxische Beziehungen sind oft begleitet von Kontrolle, Abhängigkeit und einem Gefühl der Unterlegenheit. Als Single hat man hingegen die Chance, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben aufzubauen. Man kann seine Zeit und Energie vollends in sich und seine persönlichen Ziele investieren, ohne von toxischem Verhalten des Partners beeinflusst zu werden.

Keine emotionale Manipulation

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In dysfunktionalen Beziehungen wird oft mit Mitteln wie emotionaler Erpressung, Schuldzuweisungen oder Ignorierung gearbeitet. Die eigene Gefühle und Bedürfnisse werden nicht wertgeschätzt. Ständig fühlt man sich klein und zweifelt an sich selbst. Als Single muss man sich hingegen nicht dieses emotionalen Stress aussetzen. Man hat die Chance, zu lernen, seine Gefühle selbst zu regulieren und ein gesünderes Selbstwertgefühl aufzubauen.

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Mehr Zeit für sich selbst

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In einer Partnerschaft muss man Kompromisse machen und auf die Bedürfnisse des anderen eingehen. Toxische Beziehungen gehen aber oft mit extremer Selbstaufgabe einher. Plötzlich hat man keine Zeit mehr für Hobbies, Freunde oder einfach nur sich selbst. Als Single hat man hingegen alle Freiheiten. Man kann seine Zeit nach den eigenen Vorlieben gestalten, ohne Rücksicht auf einen dominanten oder kontrollierenden Partner nehmen zu müssen.

Keine ständige Angst und Sorgen

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Dauerndes Misstrauen, Kontrollverluste oder auch körperliche Gewalt sind leider keine Seltenheit in dysfunktionalen Partnerschaften. Dies führt unweigerlich zu ständiger Angst und Sorgen um die eigene Sicherheit. Viele Betroffene leben in Daueralarmbereitschaft. Als Single muss man sich hingegen keine Gedanken über derartiges Fehlverhalten machen. Man genießt einen Zustand innerer Sicherheit und hat keine verängstigenden Beziehungsängste.

Möglichkeit, zu heilen

Selbstheilung durch die Gedanken

Toxische Beziehungen hinterlassen oft tiefe emotionale Narben. Selbstzweifel, Kontrollverlust und Depressionen sind keine Seltenheit. Gerade diese seelischen Wunden brauchen Zeit, um richtig verarbeitet und geheilt zu werden. Als Single hat man die Möglichkeit, diesen Heilungsprozess in Ruhe durchzugehen, ohne dabei dem negativen Einfluss eines vorherigen Partners ausgesetzt zu sein. Stattdessen kann man lernen, sich selbst zu lieben und sein emotionales Gleichgewicht wiederzufinden.

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Viele gehen in erster Linie einer Beziehung ein, um nicht single zu sein. So bleibt man womöglich in einer Partnerschaft hängen, nur um der Einsamkeit zu entgehen. Als Single hat man hingegen die Chance, sich selbst und auch mögliche neue Partner besser kennenzulernen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, am Ende jemanden zu finden, der wirklich zu einem passt und einen auf eine respektvolle, liebevolle Weise behandelt.

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Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine toxische Beziehung einen oft mehr runterzieht als eine Phase des Single-Daseins. Sich selbst treu zu bleiben und die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen, ist in solchen Fällen der vernünftigere Weg. Stattdessen sollte man die Chance nutzen, an sich zu arbeiten, zu lernen und irgendwann – wenn die Zeit reif ist – auf Augenhöhe eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen, die einem persönliches Wachstum ermöglicht.