11 Angewohnheiten von unglücklichen Menschen und wie man weiterzieht

Zuletzt aktualisiert am June 7, 2024 by Friedrich Müller

Ein glückliches und zufriedenes Leben ist das Ziel vieler Menschen. Dennoch fühlen sich viele oft frustriert, nicht zufrieden oder einfach unglücklich. Manchmal sind es kleine Gewohnheiten im Alltag, die unser Wohlbefinden negativ beeinflussen. In diesem Artikel möchte ich 11 typische Angewohnheiten von unglücklichen Menschen beschreiben und Wege aufzeigen, wie man diese Verhaltensmuster überwinden und ein glücklicheres Leben führen kann.

1. Sich zu sehr auf die Vergangenheit konzentrieren

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Viele unglückliche Menschen blicken ständig in die Vergangenheit zurück und denken an vermeintliche Fehler oder verpasste Chancen. Sie grübeln darüber, was hätte sein können oder anders laufen sollen. Stattdessen ist es gesund, die Vergangenheit loszulassen und den Fokus auf die Gegenwart und Zukunft zu richten.

Das Heute und Morgen sind das Einzige, was man tatsächlich beeinflussen kann. Um glücklicher zu leben, hilft es daher, die Energie darauf zu konzentrieren, das Beste aus dem jetzt zu machen und konkrete Schritte für die Zukunft zu planen.

2. Sich ständig mit anderen vergleichen

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Der ständige soziale Vergleich mit Anderen löst oft Neid und Missgunst aus und lässt einen mit dem eigenen Leben unzufrieden zurück. Tatsache ist aber, dass jeder Mensch ein einzigartiger Weg vor sich hat. Anstatt sich auf scheinbar perfektere Leben anderer zu fokussieren, ist es sinnvoller, sich selbst so anzunehmen wie man ist und seinen eigenen Lebensweg mit Stolz und Freude zu gehen. Nur so entsteht echte Zufriedenheit.

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3. Sich zu sehr auf Probleme konzentrieren

Are we creating a nation of unhappy men? - The Spark Blog MHAW17

Ein weiteres typisches Muster für unglückliche Menschen ist, ständig nur das Negative im Leben zu sehen. Sie filtern alles durch die Brille der Probleme und klagen über Schwierigkeiten. Glückliche Menschen hingegen konzentrieren sich bewusst auf das Positive – auf die vielen kleinen Dinge im Leben, die gut laufen und Freude bereiten. Ein bewusster Fokus auf das Gute hilft, eine positivere Sichtweise zum eigenen Leben zu entwickeln.

4. Sich nie zufriedengeben

How do I know if I'm depressed or just unhappy? - Stenzel Clinical

Perfektionismus kann ein Hindernis für Lebensglück sein. Viele unglückliche Menschen sind nie richtig zufrieden, weil sie immer noch etwas mehr oder Besseres wollen. Sie fokussieren sich nur auf das, was (noch) nicht erreicht ist. Dabei ist es wichtig, die erreichten Ziele und das bereits Erreichte wertzuschätzen und stolz darauf zu sein. Nur wer mit dem zufrieden ist, was er hat, kann wirklich glücklich sein.

5. Sich falsch darstellen

8 signs a man is deeply unhappy in life, according to psychology - Hack  Spirit

Authentizität ist der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung zu sich selbst und zu anderen. Unglückliche Menschen stellen sich aber oft falsch dar oder verstecken ihre wahren Gefühle und Bedürfnisse. Sie versuchen, dem vermeintlichen Idealbild anderer zu entsprechen anstatt sich so zu zeigen, wie sie wirklich sind. Ehrlich zu sich selbst und anderen gegenüber zu sein, sowohl in positiven als auch in negativen Zeiten, ist Befreiung und Möglichkeit zum persönlichen Wachstum.

6. Trägheit und Passivität

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Wer zu passiv ist und sein Leben nicht selbst in die Hand nimmt, erntet auch keine wirklichen Erfolgserlebnisse. Unglückliche Menschen verharren oft in Trägheit und tun zu wenig, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei ist Aktivität der Schlüssel zum Glück. Wer konkret daran arbeitet, sich weiterzuentwickeln und die eigenen Fähigkeiten und Interessen auszubauen, sorgt für neue Herausforderungen und Horizonterweiterungen im Leben.

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7. Zu viel Zeit mit dem Smartphone verbringen

How To Spend Less Time On Your Phone - The Dad Train

In der digitalen Welt kann man leicht den Kontakt zur echten Realität und zwischenmenschlichen Beziehungen verlieren. Viel Zeit am Handy oder anderen Bildschirmen lenkt nur ab und nimmt einem wertvolle Momente in der realen Welt.

Studien zeigen, dass zu viel Mediennutzung unglücklich macht. Es ist sinnvoll, bewusst Zeiten ohne digitale Ablenkung einzuplanen und stattdessen das Hier und Jetzt mit Familie und Freunden zu genießen.

8. Sich zu sehr auf materielle Dinge fokussieren

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Geld und Statussymbole wie teure Kleidung oder Autos können zeitweise Zufriedenheit erzeugen. Langfristig glücklich machen sie aber nicht, denn sie erfüllen nicht die wirklichen Bedürfnisse nach Sinn, Liebe und Entwicklung.

Menschen, die materiellen Reichtum mit Lebensglück gleichsetzen, bleiben oft unzufrieden. Es hilft, die wahren Werte wie zwischenmenschliche Beziehungen und persönliches Wachstum in den Mittelpunkt zu stellen.

9. Rauchen, trinken, Drogen

People who are deeply unhappy in life often display these 7 behaviors  (without realizing it) - Hack Spirit

Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol, Tabak oder Drogen ist für viele ein Ausweg aus negativen Gefühlen. Allerdings lösen sie die eigentlichen Probleme nicht und machen auf Dauer noch unglücklicher. Stattdessen gilt es, gesündere Bewältigungsstrategien wie Sport, kreative Freizeitgestaltung oder zwischenmenschlichen Austausch zu finden, um mit schwierigen Gefühlen besser umgehen zu können.

10. Ein Schwarz-Weiß-Denken

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Komplexe Lebenszusammenhänge lassen sich nicht stets klar in gut oder schlecht, richtig oder falsch einteilen. Dennoch neigen unglückliche Menschen dazu, alles radikal zu bewerten. Sie sehen keinen Grauton mehr und urteilen zu schnell. Ein ausgewogeneres, nuancierteres Denken hingegen lässt mehr Gelassenheit im Umgang mit sich und anderen zu und öffnet für kreative Lösungen.

11. Sich zu wichtig nehmen

Things Unhappy People Do | POPSUGAR Smart Living

Ein übersteigertes Ego ist selten förderlich für zwischenmenschliche Beziehungen und das eigene Wohlbefinden. Wer permanent im Mittelpunkt stehen möchte und andere nur als Zuschauer sieht, baut leicht Isolation auf. Demgegenüber ist Demut eine Tugend. Wer zuhören und andere wertschätzen kann, baut Nähe auf.

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Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein glückliches Leben entsteht aus einem ausgewogenen und bewussten Umgang mit sich selbst und der Welt. Wer kleine Veränderungen in Routinen und Denkmustern vornimmt und sich auf das konzentriert, was wirklich zählt, kann diesem Ziel ein Stück näherkommen.

Mit Geduld und Willenskraft gelingt es, ungesunde Verhaltensmuster Schritt für Schritt zu überwinden. Freundliche Selbstreflexion und der Wunsch, sich selbst und anderen Gutes zu tun, sind dabei die besten Wegbegleiter für ein erfülltes Leben.