Wie fühlt sich Liebe an? 10 Gefühle, die du empfindest, wenn du verliebt bist

Zuletzt aktualisiert am June 3, 2024 by Friedrich Müller

Eine der schönsten Erfahrungen im Leben ist es, sich zu verlieben. Doch wie genau fühlt sich die Liebe an? Welche Emotionen und Gefühle gehen mit dem verliebt sein einher? Dieser Artikel gibt einen Überblick über 10 typische Gefühle, die auftreten, wenn man sich Hals über Kopf verknallt hat.

1. Schmetterlinge im Bauch

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Das Kribbeln im Magen ist eines der am häufigsten beschriebenen physischen Symptome der Liebe. Wenn man an die geliebte Person denkt oder sie sieht, fühlt es sich für viele so an, als würden Schmetterlinge in ihrem Bauch herumflattern. Verantwortlich dafür ist der Stresshormonausschüttung im Körper, wenn man verliebt ist. Plötzlich fühlt sich der Magen an, als würde man auf einer Achterbahn sitzen.

Dieses Kribbeln kann sowohl ein angenehmes als auch aufregendes Gefühl sein. Es zeigt, dass die Perso einem sehr am Herzen liegt und der Körper emotional aufgewühlt reagiert. Manchmal kommt einem das Kribbeln im Bauch auch wie Nervosität oder sogar Angst vor – doch im Grunde ist es ein eindeutig positives Zeichen dafür, verliebt zu sein.

2. Herzklopfen

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Eng verbunden mit den Schmetterlingen im Bauch ist auch das Herzklopfen, das viele verspüren, wenn sie verliebt sind. Plötzlich fühlt sich der eigene Herzschlag viel stärker an, schneller und aufgeregter. Wenn man an die geliebte Person denkt, sie sieht oder mit ihr zusammen ist, fühlt man richtig, wie das eigene Herz bis zum Hals hämmert.

Hinter diesem Phänomen steckt ebenfalls ein Stresshormonausstoß. Adrenalin und Noradrenalin werden ausgeschüttet, was den Herzschlag beschleunigt. So reagiert der Körper auf die emotionale Aufregung und Zuneigung. Für Verliebte kann dieses Herzklopfen sehr intensiv und aufschlussreich sein, da es die eigene Anziehung und Zuneigung auf körperlicher Ebene spürbar macht.

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3. Schmetterlinge im Magen

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Ein weiteres sehr häufig beschriebenes Körpergefühl bei Verliebten ist das Kribbeln und Ziehen im Magenbereich. Dieses etwas unangenehmere Gefühl als Schmetterlinge im Bauch tritt in stressigen Situationen auf, in denen man aufgeregt, nervös oder unsicher ist.

Wenn man dem Schwarm gegenübersitzt, die erste Nachricht schreibt oder ein Date plant, fühlt sich der Magen für viele flau und zugleich aufgewühlt an. Hier sind Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin dafür verantwortlich, dass der Magen seine reguläre Funktion vorübergehend einstellt. Stattdessen fühlt er sich flau und zappelig an – die Schmetterlinge sind im Magen unterwegs.

4. Erhöhte Aktivität des Belohnungssystems

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Bei Verliebten wird nachgewiesenermaßen der Botenstoff Dopamin verstärkt ausgeschüttet. Dopamin gehört zum menschlichen Belohnungssystem und wird ausgeschüttet, wenn wir etwas Erfreuliches oder Belohnendes erfahren. Bei Partnersuche und Paarbildung stimuliert dies das Lern- und Belohnungssystem stark.

So empfindet man die geliebte Person als besonders wertvoll und belohnend. Ihr Anblick, ihre Berührung oder ihr Lächeln lösen ein wahres Wonneegefühl im Gehirn aus. Das Belohnungssystem ist durch Dopamin in Alarmbereitschaft und sorgt dafür, dass man sich weiter dem Partner widmet – eine clever biologische Kopplung.

5. Euphoriegefühle

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Verliebtheit wird oft als emotionaler Rausch beschrieben, und das hat seine Berechtigung. Viele verspüren ein Hochgefühl, eine innere Leichtigkeit und Euphorie, wenn sie verknallt sind. Plötzlich sieht die Welt in einem neuen, farbenfrohen Licht aus.

Hierfür ist einmal mehr das Belohnungssystem durch Dopamin verantwortlich. Zudem werden beim Anblick oder bei Gedanken an die geliebte Person Endorphine, die “Glückshormone”, ausgeschüttet. Kein Wunder, dass man schwebt und wie im 7. Himmel ist! Die Verbundenheit zu einer anderen Person und Zuneigung lösen tiefe Glücksgefühle aus.

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6. Gedanken kreisen um die Person

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Wer verliebt ist, kann nur schwer an etwas anderes denken. Die geliebte Person dominiert die Gedanken – und das keineswegs auf negative Art. Stattdessen denkt man gerne, oft und intensiv über sie nach.

Man erinnert sich an schöne Momente, plant Zukünftiges oder denkt darüber nach, was die andere Person gerade macht. Das Imaginationszentrum im Gehirn ist in Höchstform, wenn man verliebt ist. Dies hat einen simplen Grund: Verliebte wollen die Bindung vertiefen und ihr Glück festigen. Daher dient das intensive Gedankenleben der anderen Person der Festigung emotionaler Nähe.

7. Kreativität und künstlerische Ader

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Viele Künstler berichten, dass ihre besten Werke entstanden, wenn sie sich verliebt fühlten. Kein Wunder: Verliebtheit regt Kreativität, Imaginationsfähigkeit und künstlerische Ader an wie wenig anderes. Plötzlich fühlt man sich inspiriert, Dinge zu erschaffen, die die eigene Zuneigung ausdrücken.

Dafür sorgt vor allem der verstärkte Dopaminausstoß, der Energie und Tatendrang verleiht. So entstehen Liebesgedichte, -lieder, -gemälde oder andere kreative Projekte. Verliebtheit weckt die schlummernde Künstlerseele und schenkt Flügel der Vorstellungskraft und Ausdrucksfähigkeit.

8. Zeitvergessenheit

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Verliebte neigen dazu, in einer Art Blase zu leben und die eigentliche Zeitwahrnehmung auszublenden. Wenn man zusammen ist, fliegt die Zeit nur so dahin, ohne dass man es richtig registriert.

Schuld daran sind vor allem Oxytocin und Vasopressin, die sogenannten Kuschel- und Bindungshormone. Sie dämpfen unter anderem Ängste und Regulieren die Zeit- und Realitätswahrnehmung. So kann ein Date, das objektiv nur eine Stunde gedauert hat, für Verliebte wie ein ganzes Wochenende vorkommen.

9. Glücksempfinden

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Die rosarote Brille, mit der Verliebte die Welt sehen, bringt vor allem eines mit sich: ein erhöhtes Glücksgefühl. kleine Gesten und Aufmerksamkeiten des Partners versetzen in Ekstase, und generell fühlt man sich einfach nur ausgesprochen wohl und zufrieden.

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Hierfür sorgen einmal mehr Belohnungshormone wie Dopamin und Endorphine. Sie verleihen dem eigenen Befinden und der Stimmung einen positiven Touch. Kein Wunder, dass statistisch belegt ist, dass Verliebte glücklicher sind als Singles – die Chemie im Hirn sorgt für innere Zufriedenheit.

10. Anziehung und Zuneigung

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Die Kerngefühle, die jede Liebe ausmachen, sind natürlich Anziehung und Zuneigung zur anderen Person. Man möchte sie um sich haben, ihrer Nähe nicht missen und fühlt eine innige Verbundenheit. Körperlich drückt sich dies in Berührungen, Küssen und Zärtlichkeiten aus, seelisch in Zuneigung, Fürsorge und Emotionaler Aufmerksamkeit.

Hier spielen die oben angesprochenen Bindungshormone Oxytocin und Vasopressin die zentrale Rolle. Sie formen die empfundene Zuneigung und Verbundenheit zum Gegenüber und dienen dem Bestand emotionaler Nähe in der Partnerschaft.

Fazit

Ob Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen oder Tagträumereien – wenn man sich verliebt, geht der Körper und Geist auf eine einzigartige Reise. Die Chemie im Gehirn sorgt für Glücksgefühle, Euphorie und intensivierte Wahrnehmung. Verliebte leben gewissermaßen in einer glückseligen Blase.

Dahinterstecken Stresshormone, Dopamin, Oxytocin und viele andere Botenstoffe, die Gefühle und Verhalten steuern. Liebe ist also nicht nur eine emotionale, sondern auch eine sehr körperliche und hormonelle Erfahrung. Sie zeigt, wie eng Seelisches und Physisches miteinander verwoben sind.

Die intensiven Gefühle beim Verliebtsein sind also keineswegs irrational, sondern haben einen tieferen, biologischen Sinn. Sie dienen in der Evolution dem Ziel, enge soziale Bindungen und langfristige Paarbeziehungen zu etablieren – und das macht sie so einzigartig und erfüllend.